Zehn ehrenamtliche Rettungshelfer ausgebildet
Zehn Sanitätshelfer haben erfolgreich den Rettungshelfer-Lehrgang für Ehrenamtliche beim DRK-Kreisverband Freudenstadt absolviert.
Freudenstadt. Die Freude in der DRK-Kreisgeschäftsstelle am Sonntag war groß. Alle zehn Absolventen des 120-stündigen Rettungsgelfer-Lehrgangs haben die praktische Abschlussprüfung mit Fachgespräch bestanden. Die Erleichterung war den Prüflingen anzumerken, als Klassenlehrer Jörg Umbach das Ergebnis der Prüfung verkündete. Seit dem 3. Oktober hatten sich die Prüflinge an jedem Wochenende unter seiner Leitung auf die anspruchsvolle Abschlussprüfung vorbereitet. Umbach wurde bei der Ausbildung beziehunsweise Prüfung von den beiden Notfallsanitätern Ardenis Prebreza und Hubertus Tritschler sowie von Sanitätsausbilderin Sophie Randecker unterstützt. Alle zehn Prüflinge hatten zuvor bereits erfolgreich eine Ausbildung zum Sanitätshelfer durchlaufen. Der eigentlich 160-Stunden umfassende Lehrgang wurde deshalb um 40 Stunden verkürzt. Während der Ausbildung wurden nicht nur theoretische, sondern auch praktische Inhalte, die auf die spätere Tätigkeit als Rettungshelfer vorbereiten, vermittelt. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf dem Erkennen von unterschiedlichen Krankheitsbildern und lebensbedrohlichen Zuständen, dem eigenständigen Einleiten von lebensrettenden Sofortmaßnahmen und der Assistenz bei der weiteren Versorgung. Auch rechtliche Grundlagen sowie Grundzüge der Hygiene und der Dokumentationspflichten werden vermittelt. Dem erfolgreich angeschlossenen schulischen Teil der Ausbildung folgt jetzt noch ein 80-stündiges Praktikum auf einer Lehrrettungswache. Danach können die Absolventen ihr Rettungshelferzeugnis beantragen und ihre Tätigkeit als Fahrer und Fahrerin im Krankentransport und als Helfer und Helferin im Katastrophenschutz aufnehmen. Umbach bedankte sich bei den Kollegen, dem Prüfungsteam und den Mimen für die gewährte Unterstützung. Prebreza erinnerte die Prüflinge daran, dass bei den Einsätzen normalerweise immer eine noch erfahrenere Person mit höherer Qualifikation dabei ist. Deshalb müsse auch niemand Angst haben. „Wenn Ihr das so macht wie bei den Fallbeispielen in der Prüfung, dann klappt das auf jeden Fall“, so Prebreza. Er sei jedenfalls sehr stolz und zufrieden, dass es alle geschafft haben. Randecker riet dazu, die wichtigen Handgriffe weiterhin zu üben, um im Einsatz routiniert und sicher zu sein. Beglückwünscht wurden die Prüflinge auch von Kreisbereitschaftsleiterin Gisela Lobmiller, die ihnen die benoteten Prüfungsbögen überreichte.